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Albrechtsburg Meissen - Sachsen

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Die Albrechtsburg Meissen ist eines der bekanntesten spätgotischen Architekturdenkmäler
und gilt als der erste Schlossbau Deutschlands.
Arnold von Westfalen, einer der innovativsten Architekten seiner Zeit, schuf hier einen repräsentativen Residenzbau, der fortan als ein Meilenstein
deutscher Baugeschichte gilt. Als nahezu sensationell und modern sind die sogenannten Zellengewölbe,
die auch durch ihre große Formenvielfalt faszinieren, zu bezeichnen. Es handelt sich um eine bis dahin
unbekannte Wölbungstechnik die hier erstmals von einem Baumeister angewandt wurde.
Der "Große Wendelstein" - ein in Kunstfertigkeit und Größe einmaliger Treppenturm, beherrscht
den Burghof ebenso eindrucksvoll wie der Dom. Des weiteren befand sich auf der Burg die erste
Porzellanmanufaktur Europas, die den Produkten auch heute noch seinen Namen gibt: Meissener Porzellan.
Geschichte:
König Heinrich I. gründet im Jahre 929 eine Burg zum Schutz der mittleren Elbgebiete.
Als erster Wettiner wird 1089 Heinrich I. von Eilenburg, Markgraf über
das 968 gegründete Bistum Meissen. Der sächsische Landesbaumeister
Arnold von Westfalen beginnt 1470 die Burg zur wettinischen Residenz
auszubauen, der 1521-24 abgeschlossen wird.
Als die Brüder Ernst und Albert 1489 ihre Herrschaft und Land
teilen (ernestinische und albertinische Linie der Wettiner), verliert
die Residenz ihre Bedeutung. Im Dreißigjährigen Krieg wird die Burg
1645 von den Schweden erobert, die das Schloss plündern und zerstören. Wiederaufbau
und Einrichtung erfolgen 1676 durch Johann Georg II, der ihr den
offiziellen Namen Albrechtsburg Meissen gibt.
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Im Jahre 1710 wird hier unter Leitung von Johann Friedrich Böttger die erste europäische
Porzellanmanufaktur eingerichtet. Er leitet sie bis zu seinem Tod von Dresden aus.
Da die Burg unter der Manufaktur stark gelitten hat, die Produktionsstätte
ist zu klein geworden und das Porzellan wird inzwischen in ganz Europa
hergestellt wird, beschließt man eine neue Manufaktur im Triebischtal
zu bauen. Beginn der Rekonstruktion der Burg und des Schlosses 1863.
Im 2. Weltkrieg werden hier Kunstschätze verschiedener sächsischer Museen, sowie wertvolle Bestände der
Meissener Porzellansammlung eingelagert. 1963 werden umfangreiche Restaurierungsarbeiten
begonnen.
Nachdem der Freistaat Sachsen 1990 auf der Albrechtsburg Meissen neu
gegründet wurde, wird diese 1993 in die Verwaltung der Staatlichen
Schlösserverwaltung im Landesamt für Finanzen eingegliedert.
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Öffnungszeiten:
März - Oktober:
10.00 - 18.00 Uhr
November - Februar
10.00 - 17.00 Uhr
letzter Einlass:
1/2Stunde vor Schluss
geschlossen am:
24.,25.,31.12. und 1.1.,
sowie vom 10. - 31.01.
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